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ARCHITECT@WORK

ARCHITECT@WORK

architects meets innovation

 

Messe Düsseldorf 4.&5.Dezember2019                                                                                                                                      Edition – 10:00-18:00

Das erfolgreiche ARCHITECT@WORK-Konzept als Top-Branchentreffpunkt für Architekten, Innenarchitekten und andere Planer kommt am                                                                                                                                                                                         4 & 5. Dezember zum 6. Mal nach Düsseldorf.

Knapp 270 Hersteller haben es geschafft, die strengenSelektionskriterien zu erfüllen,  und auch wir als  Metallgestaltung Stratmann GmbH                                                                                                                                                  sind mit unserem Partner MHB dabei!

Begleitet wird die ARCHITECT@WORK von:

> der Sonderschau‚UMFASSEND.FASSADE selected by raumPROBE

> der Projektausstellung und Fotokollektion selselected by World-architects.com

> der Kunstausstellung ‚Licht und Schatten‘ by Barbara Esser und Wolfgang Horn

> verschiedenen Vorträgen rund um das Schwerpunktthema FASSADE & ARCHITEKTUR

Wir möchten Sie herzlich zu diesem Highlight-Event einladen.

HIER GEHT’S ZUR KOSTENLOSER EINTRITT!

Wir freuen uns, Sie bald begrüßen zu dürfen.

Ihr Metallgestaltung Stratmann Team

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aller guten Dinge sind drei

Aller guten Dinge sind drei

Metallbaupreis 2018 – Aller guten Dinge sind drei!

Zum dritten Mal wurde die Metallgestaltung Stratmann GmbH mit dem „Deutscher Metallbaupreis“ ausgezeichnet. Den ersten Platz in der Kategorie „ Türen – Tore – Zäune“  erhielten wir am 26.10.2018  im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung während des Metallbaukongresses in Würzburg.

Die ausgezeichnete Tor und Zaunanlage wurde nach einem Entwurf des Architekturbüro Alexander Brenner aus Stuttgart von uns gefertigt und im Frankfurter Raum montiert. Unser Dank gilt unserem Bauherr, dem gesamten Architekturbüro für die ausgesprochen gute und angenehme Zusammenarbeit, allen Partnern und Lieferanten sowie dem Charles Coleman Verlag.

Auszug aus der Laudatio:
„Die Jury ist der Meinung, dass dem Sieger mit der Zaun- und Toranlage eine elegante konstruktiv, sicherheitstechnisch und gestalterisch besonders anspruchsvolle Lösung gelungen ist. Die Anlage besticht durch ihre abgewogene und in sich geschlossene Gestaltung und durch die besonders hochwertige Ausführung.“

Den Film dazu können Sie sich hier auf Youtube anschauen

Mehr Informationen zu dem Projekt finden Sie hier

Stratmann bleibt Stratmann

Stratmann bleibt Stratmann

Sehr geehrte Kunden, Lieferanten und Geschäftspartner,

wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass die von mir mit Leidenschaft geführte Firma
Michael Stratmann Werkstatt für Metallgestaltung zum 01.01.2018 in die
Metallgestaltung Stratmann GmbH umgewandelt wird.
Neben mir als Geschäftsführer tritt mein Sohn Johannes Stratmann als Geschäftsführer bei.
Johannes Stratmann hat in den letzten Jahren umfangreiche Kenntnisse in der Geschäftsführung
als Angestellter erworben und freut sich nun den Aufgaben und Verantwortungen mit voller
Energie gerecht werden zu können.

Alle Rechte und Pflichten aus der Michael Stratmann Werkstatt für Metallgestaltung
werden ab dem 01.01.2018 von der Metallgestaltung Stratmann GmbH übernommen.
Selbstverständlich bleiben wir unserem und Ihrem Qualitätsanspruch in gewohnter Weise
verpflichtet.
Wir bedanken uns bei allen Kunden, Geschäftspartnern und Lieferanten für die erfolgreiche
Zusammenarbeit und wünsche uns allen für die Zukunft eine ebensolche.
Mit besten Grüßen aus dem Kupferhammer, Essen im November 2017

Michael und Johannes Stratmann

Auszeichnung mit dem Deutschen Metallbaupreis 2016

Auszeichnung mit dem Deutschen Metallbaupreis 2016

Wir freuen uns sehr über den Deutschen Metallbaupreis 2016 in der Kategorie Metallgestaltung. Dieser wurde am 21.10.2016 feierlich in Würzburg verliehen. Für uns ist es der zweite Preis. Nachdem wir diesen im letzten Jahr für das Tor am Objekt Riva in Dortmund gewinnen konnten, erhielten wir in diesem Jahr den Preis für eine 4 flügelige Toranlage am Baptisterium des Kölner Domes.

Auszug aus der Laudatio:
„Dem Metallgestalter ist es mit dieser Toranlage gelungen, eine technisch und gestalterisch sehr anspruchsvolle Konstruktion zu entwickeln, die an einem besonders exponierten Standort mit größtmöglicher formaler Zurückhaltung und wenigen, gezielten Gestaltungselementen einen gelungenen Schwerpunkt setzt. Die hohen technischen Anforderungen an die Toranlage wurden durch den kleinen Metallhandwerksbetrieb überzeugend gelöst und die gesamte Anlage besticht durch ihre qualitativ hochwertige Detailausbildung. “

Herzlichen Dank an den Charles Coleman Verlag

Den Film dazu können Sie sich hier auf Youtube anschauen

Mehr Informationen zu dem Projekt finden Sie hier

 

 

 

 

Unternehmen des Monats

Unternehmen des Monats

Interview mit Christine AX.

In Regelmäßigen Abständen stellt der Bundesverband Metall „Unternehmen des Monats“ vor.

Christine Ax, Ökonomin, Philosophin, Wissenschaftlerin und Autorin forscht und schreibt seit Mitte der 90er Jahre über Fragen des nachhaltigen Wirtschaftens mit einem Schwerpunkt auf lokale Ökonomie, Handwerk und Degrowth. Gute Arbeit, Arbeit die gut fürs Leben ist und ihren Lohn auch in sich selber trägt, als eine wichtige Quelle von Wohlstand und Glück ist für Christine Ax eine nachhaltige Alternative zu dem mit Ressourcen- und Energieverbrauch verbundenen Konsum.

Lesen hierzu das Interview:

Leidenschaft schmiedet die schönsten Ideen

„Etwas tun, von dem man überzeugt ist, für das man brennt, etwas bewusst zu tun, sich mit seinen eigenen Lösungen einbringen zu können, nicht zu akzeptieren, wie die Welt aus der Sicht anderer zu sein hat, sondern sich selbst ein Bild zu machen und dieses wirksam in diese Welt zu tragen, diese mitzugestalten, das alles finde ich nach wie vor sehr spannend.” Ein Interview mit Michael Stratmann, Leiter der Fachgruppe Metallgestaltung des BVM und Chef der Werkstatt für Metallgestaltung, Essen.

C.A. Lieber Herr Stratmann, Sie leiten die Fachgruppe Metallgestaltung des Bundesverbandes Metall. Welche Aufgabe hat diese Fachgruppe? Was kann und soll sie erreichen?

 M.S. Die Bundesfachgruppe hat in der Vergangenheit intensiv und gut über das Thema Ausbildung gearbeitet. Mein Focus liegt sehr auf dem Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Konkret arbeiten wir an dem nächsten Messeauftritt der IHM im 1. Quartal 2017 in München. Hier möchten wir die o.g. Ausbildungsstellen bis hin zur Fachhochschule Hildesheim intensiv einbeziehen. Die Metallgestaltung – und das zeigt alleine schon der Begriff – hat ein Problem. Die öffentliche Wahrnehmung lässt zu wünschen übrig. Dies zu ändern empfinde ich momentan als meine vordringlichste Aufgabe innerhalb dieses Ehrenamtes.

C.A. Die Digitalisierung nimmt immer mehr Einfluss auf die Herstellung und Entstehungsgeschichte von Produkten. Neue Werkzeuge und Materialien hatten schon immer großen Einfluss auf das, was Menschen zeitgemäß und schön fanden. Sie haben manchmal auch Stilepochen eingeleitet. Was bedeutet das für das Metallhandwerk?

M.S. Da das Metallhandwerk so vielseitig ist, beschränke ich mich hier auf die Metallgestaltung, denn die Feinwerktechnik hat z.B. ganz andere Voraussetzungen, Anforderungen und Möglichkeiten Digitalisierung einzusetzen. Innerhalb des gestaltenden Metallhandwerks sehe ich große Probleme auf uns zukommen. Denn: Der Kunde hat berechtigt enorm hohe Ansprüche an neue Produkte.

Um in der handwerklichen Produktgestaltung und Entwicklung zukünftig mitzuhalten, bedarf es einer sehr hohen Qualität und intensiven Wissensvermittlung innerhalb der Aus- und Weiterbildung. Digitalisierung lässt sich nicht mal eben nebenbei erlernen. Grundlegende Kenntnisse im IT Bereich, im Umgang mit 3D Programmen und 3D Druckern, Gestaltungsmöglichkeiten im virtuellen Raum und dergleichen werden zur Voraussetzung für die Produktgestaltung und Erzeugung von Morgen sein. Auch werden die Investitionskosten in diesem Bereich stark steigen.

Sicherlich wird ein großer Bereich über Dienstleister abgedeckt werden können, wie wir das heute bereits bei Zulieferern aus spezialisierten Laserbetrieben erleben. Der Metallgestalter von Morgen muss die Maschinen nicht besitzen, er muss aber in der Lage sein, die Produktionstechniken zu nutzen, um neuartige Formen, Verbindungen und Produktlösungen zu generieren.

Hier bleibt die Schwierigkeit des Handwerks, gegen die Industrie zu bestehen. Vielleicht ermöglichen diese neuen Technologien aber auch ein schnelles hochflexibles Handeln. Das fällt der Industrie naturgemäß schwerer als dem Handwerk.

C.A.Sie sind als Metallbauer und -gestalter sehr erfolgreich und sehr einflussreich. Haben Sie dafür eine Erklärung?

 M.S. Erfolg hat immer mehrere Väter oder Mütter. Keiner kann seinen Erfolg alleine erwirken. Drang zur Gestaltung, (im Allgemeinen) Übereinstimmung der eigenen Haltung zu den Verhältnissen innerhalb der jeweiligen Zeit , Menschen, die sehen und schätzen, was man tut und lässt und zwar als Fordernde und Fördernde (Familie, Freunde, Mitarbeiter, Auftraggeber, Planer), das alles sind Aspekte, die zum Erfolg beitragen.

Ich hatte das Glück, solchen Menschen zu begegnen, die an das glauben, was man ausstrahlt. Hierzu gehörten in besonderer Weise ein Architekt und der ehemalige Dom- und Diözesanbaumeister aus Essen. Außerdem war ich aber auch sehr gut und umfassend ausgebildet. Meine Lehre habe ich mit 21 Jahren begonnen, und mit 26 Jahren war ich selbstständig.

Es ging mir in meinem Leben immer darum, mich weiter zu entwickeln: technisch, handwerklich und gestalterisch. Ich habe jedes Projekt als eine neue Herausforderung an mein Können erlebt. Man darf sich nicht zu schnell zufrieden geben. Dieses Engagement haben Partner und Auftraggeber honoriert. Dafür bin ich sehr dankbar. Erfolg ist immer eine Rückmeldung für die Richtigkeit des eigenen Handelns. Und natürlich braucht es auch das Handwerkszeug dazu: z.B. das Unternehmerische, Mitarbeiterführung, Technik, Mut zu Neuem und den Mut, größere Verpflichtungen einzugehen. Ich glaube, jeder Mensch kommt mit vielen Fähigkeiten und Möglichkeiten auf die Welt. Dass sich diese Gaben entfalten können, ist von großer Bedeutung.

C.A. Ihnen ist es wichtig, dass jeder „Verantwortung für die Form übernimmt“, die er in die Welt bringt. Was meinen Sie damit?

 M.S. Die Frage ist eigentlich falsch gestellt. Man übernimmt keine Verantwortung für die Form, die man in die Welt stellt, man hat sie! Das ist nicht nur bei Gestaltern so. Ich meine, dass alles, was durch uns Menschen in die Welt kommt, verantwortet werden muss. Das gilt auch für Ihr Interview oder alles, was Sie schreiben.

C.A. Und was bedeutet Verantwortung?

M.S. Jeder Verantwortung geht eine Frage, ein Bedürfnis oder ein Verlangen voraus. Ich will es an einer Klinke deutlich machen. Als Metallgestalter gebe ich zum Beispiel eine Antwort auf die Frage nach der guten Benutzbarkeit und Nachhaltigkeit einer Klinke. Ich gebe diese Antwort mit der Form, die ich der Klinke gebe, mit der Art und Weise ihrer Herstellung, der Wahl des Materials usw.

Nur wenn ich mir die entsprechende Frage klar und bewusst stelle, kann ich eine, bzw. meine Antwort darauf geben.

C.A. Gibt es so etwas wie einen grundlegenden Gedanken, ein geistiges Prinzip, das Sie bewegt oder antreibt?

Den alten Spruch „Schmiede das Eisen solange es glüht“ hat ein Kollege umgewandelt in „Schmiede das Eisen solange du glühst“. Das fand ich gar nicht so schlecht. Etwas zu tun, von dem man überzeugt ist, für das man brennt, etwas bewusst zu tun, sich mit seinen eigenen Lösungen einbringen zu können, nicht zu akzeptieren, wie die Welt aus der Sicht anderer zu sein hat, sondern sich selbst ein Bild zu machen und dieses wirksam eben in diese Welt zu tragen, diese mitzugestalten, das alles finde ich nach wie vor sehr spannend.

C.A. Seit über 30 Jahren steht die Form im Zentrum ihrer Arbeit und ihres Denkens. Welche Impulse, welche Vorbilder, welche Theorien, welche Kollegen oder Meister haben Sie stark beeinflusst?

M.S.Als ich entdeckt habe, dass der Beruf des Schmiedes meiner ist, wusste ich noch gar nicht, zumindest nicht bewusst, dass der Beruf eine solche Tragweite für mich haben würde. Dass Schmieden etwas mit Gestaltung und Verantwortung zu tun hat, wurde mir erst im Laufe der Ausbildung klar.

In der weiteren, steten autodidaktischen Weiterbildung war natürlich vieles willkommen. Bücher über historische Schmiede- und Metallarbeiten, die Auseinandersetzung mit Arbeiten von Kollegen wie Gradinger, Zimmermann, Hafen, Fritz und Achim Kühn, Bergmeister, der Blick zu Kollegen ins Ausland, überhaupt die Begierde zu schauen, wie andere etwas machen – im handwerklichen und gestalterischem Sinn – war stark beeinflussend. Mit der Zeit wuchs aber auch gleichzeitig das Interesse an der Architektur – der Situation, in der man arbeitet. Hier haben ich mich mit Menschen wie Scarpa, Schattner, Binefeld, Pierre Chareau, Juan Prouvé, Renzo Piano, alles Architekten mit hohem Detailanspruch und handwerklichen Detaillösungen, beschäftigt – ebenso mit Künstlern wie z.B. Chillida, Erwin Heerich u.a.

Alle Objekte, die wir sehen, beeinflussen uns. Die Frage: „Wie funktioniert Gestaltung?“ beschäftigt mich ständig. Es geht immer um die Frage: „Was macht die besondere Qualität einer Arbeit aus?“ Gestaltung beruht auf einem ständigen Abwägungsprozess. Ist das Objekt gut gestaltet oder nicht? Funktioniert es, oder funktioniert es nicht? Ist es im jeweiligen Kontext spannend oder spannungslos?

Für die Beschäftigung mit diesen Fragen gibt es tausend Anlässe: Kollegenarbeiten, Architektur, Natur, chinesische Tuschemalerei, das kleine Schneckenhaus oder auch eine große technische Maschine.

Als besonderer Theorie- oder Gestaltungsansatz war mir immer das Wesen des Ornamentes wichtig. Im Ornament – und Schmieden oder Metallgestaltung ist sehr oft Ornament (wenn auch in der Moderne sehr reduziert) – ist das zweidimensional wirksam, was innerhalb der Architektur und oder Bildhauerei ja dreidimensional wirksam ist.

Was meint der Architekt? Die Wand oder den Leerraum? Was ist wichtig bei dem Ornament? Die Materialform oder die Leerform zwischen dem Material? Es geht immer um beides, nämlich um das bipolare Wirken in Allem /aller Form. Nichts kann alleine betrachtet werden. Immer ist das Andere, das Gegenüber in die Wirkung einbezogen. Auch bei einem guten Glas Wein wird das deutlich. Das Glas erzeugt die Form (und nimmt Einfluss auf die Gestalt) des Weines. Beides bedingt sich. Deshalb nehmen wir für einen guten Wein auch ein besonderes Glas.

C.A. Was empfehlen Sie jungen Menschen, die als Metallgestalter tätig werden wollen? Was können sie tun, um gute Gestalter zu werden?

M.S.Ich glaube, der Weg, den ich beschritten habe, würde heute so nicht mehr funktionieren. Eine fundierte Ausbildung ist die Grundlage. Wir haben heute gute Institutionen, wie z.B. Akademien des gestaltenden Handwerks, und es gibt die HAWK Hochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen mit dem Studiengang Metallgestaltung in der Architektur. Das alles ist sehr spannend.

Das Wichtigste ist und bleibt aber die innere Bildung durch Anschauung und Sensibilisierung für jedwede Form, für Formzusammenhänge und das Tun an und für sich. Auch die Beschäftigung mit neuen digitalen Werkzeugen ist für den Metallgestalter der Zukunft wichtig. Mein Rat: studieren und ausprobieren. Nicht in vorgetretene Pfade treten, sondern mutig nach Neuem suchen. Die Fragen der Zeit erkunden und auf sie im o.g. Sinne Antworten finden. Das alles sind Aspekte, die es braucht, um heute gute GestalterInnen hervorzubringen.

C.A. Architekten und Handwerker müssen eng zusammenarbeiten, um außergewöhnliche Werke zu schaffen. Wie können beide zu ihrem Recht kommen bzw. das dazu beitragen, was sie am besten können? Wie sieht eine optimale Zusammenarbeit aus?

Der Umgang miteinander muss respektvoll sein. Die Wertschätzung der Fähigkeiten des anderen ist eine sehr wichtige Grundlage. Ebenso die Akzeptanz der Hierarchie. Wenn ich mich als gestaltender Handwerker zu wichtig finde, ist das zum Scheitern verurteilt. Wichtig ist vielmehr, die Qualität (oder auch Nichtqualität) der Architektur erkennen und beurteilen zu können und sich zu fragen: Wie kann ich meine speziellen Fähigkeiten in den Formwillen des Bauherrn / Architekten einbringen? Wie und wo soll und kann ich darauf hinweisen, dass eine Lösung des Architekten nicht funktioniert (technisch und evt. gestalterisch).

Der Architekt / Auftraggeber sollte sehen und beurteilen können, welche ergänzenden Fähigkeiten die Handwerker ihm bieten. Die Beteiligten verfolgen im Idealfall alle das gleiche Ziel. Bei öffentlichen Bauten ist das leider nicht mehr oft gegeben. Ausschreibungsrichtlinien können ein solch kreatives und produktives Zusammenarbeiten nicht fördern.

Die Erkenntnis, dass es beim Bauen nicht (nur) ums Geld geht, sondern um eine menschengerechte und menschenwürdige Kulturleistung, ist nicht weit genug verbreitet. Das zu ändern, wäre ein wichtiger Bildungs- und Ausbildungsauftrag. Dennoch – es gibt sie die guten Beispiele gelungener Zusammenarbeit und die gute Form als Ergebnis gemeinsamen Bemühens.

C.A. Auf welche Projekte sind Sie besonders stolz?

M.S.Stolz als Begriff hat für mich keine Relevanz. Vielmehr geht es mir um Freude. Freude über Schaffensprozesse, über Geschaffenes, über gute Zusammenarbeit, über gelungene Ergebnisse.

Wir als Werkstatt haben z.B. ein großes Projekt im Kirchenraum realisiert, mit wirklich gutem Ergebnis. Leider war die Kundenbeziehung so dramatisch schwierig, dass ich nicht so gerne an den Ausführungsprozess zurück denke. Kleine stimmige Arbeiten, über die sich der Kunde wirklich freut, sind manches Mal mehr wert. Sehr große Freude (und vielleicht schleicht sich da doch ein wenig Stolz ein) bereitet mir ein interessantes, spannendes Projekt am Kölner Dom, zumal wir ja sehr viel im Kirchenraum arbeiten durften.

Link zu: Metallhandwerk.de –http://www.metallhandwerk.de/schmiede-das-eisen-solange-du-gluehst/

 

Turmkreuz der Ludgerusbasilika in Essen Werden neu montiert

Turmkreuz der Ludgerusbasilika in Essen Werden neu montiert

seit dem 15.August glänzt es wieder, das Turmkreuz auf der Ludgerusbasilika in Essen Werden. Das Turmkreuz wurde während einer Begutachtungsfahrt am 24.4.2014 durch den Arm des Kranes touchiert und dabei verbogen. Am 24.9.2015 wurde das Kreuz durch die Werkstatt für Metallgestaltung Michael Stratmann unter zu Hilfenahme von zwei Kränen und der Dachdeckerfirma Sparrer aus Essen demontiert und anschließen in die Werkstatt transportiert. Dort wurde es grudlegend restauriert, z. Teil erneuert un in Gänze neu Vergoldet. Zu den Dokumenten, die in einer gut verschlossenen Kapsel in der Kugel gefunden wurde, kamen neu Dokumente hinzu. Eine Urkunde, verfasst von Probst Jürgen Schmidt, sowie eine Dokumentation über die letzten Arbeiten führen die Reihe der Geschichtsschreibung fort. Turmkreuz Essen Werden.

Ausbildung mit Auszeichnung, WFM stellt Bundessieger

Ausbildung mit Auszeichnung, WFM stellt Bundessieger

Dass die „Michael Stratmann – Werkstatt für Metallgestaltung“ auch ausbildet versteht sich fast von selbst. Wir zeigen ein hohes Engagement für unseren Nachwuchs, denn ohne diesen geht es bekanntlich nicht weiter. Es gibt noch interessierte junge Bewerber, die nach strengen Auswahlverfahren in unserem Betrieb eine Ausbildung zum Metallgestalter absolvieren. Zur Zeit bilden wir drei Lehrlinge aus und der vierte steht in den Startlöchern. Am 1.August beginnt dann Jan Adolfs seinen beruflichen Werdegang in unserer Werkstatt. Dass unsere Ausbildung erfolgreich ist, zeigt  der jährliche Wettbewerg „Die Gute Form“, der jeweils auf der IHM in München im Jannuar präsentiert wird. Unser Lehrling, bzw. frisch gebackener Geselle Lukas Letmathe ist nun im Jannuar 2016 dort zum Bundessieger gekürt worden. Die Jury schrieb dazu: „Den ersten Preis gewinnt Lukas Letmathe mit einer Feuerschale. Diese ist aus Flachstahl mit Drei Längs- und Fünf Querbändern sozusagen  „gewebt“. Diese materialgerechte Gestaltung, sowie der sehr disziplinierte Umsetzung zur symetrisch angelegten Form bildet durch den freien Umgang zur Bestimmung der Endenlängen eine spannenden Struktur. Der Wechsel von Quadrat mit unterschiedlich proportionierten Rechtecken ist graphisch ausgewogen. Die vier runden, die Struktur durchstoßenden Füße konzentrieren die Mitte des Gerätes. Die Wölbung  der Schale hält das Feuer zusammen und ist auf eine gute Funktion angelegt“. Wir freuen uns über diesen Erfolg und gratulieren herzlich.

Auszeichnung mit dem Deutschen Metallbaupreis 2015

Auszeichnung mit dem Deutschen Metallbaupreis 2015

Wir freuen uns sehr, … ,

Ausgezeichnetes Handwerk in Essen Kupferdreh –
Michael Stratmann – Werkstatt für Metallgestaltung
Gewinnt den Deutschen Metallbaupreis 2015
Sowie den Deutschen Verzinkerpreis 2015

Am 6. November kürte die Fachzeitschrift M&T Metallhandwerk
im Rahmen des Metallkongresses in Würzburg die diesjährigen
Gewinner des Deutschen Metallbau-Preises.

Der Deutsche Metallbaupreis zeichnet außergewöhnlich kreative und innovative
Objekte von Metallbauern aus, die getreu dem Motto des Preises
„klug geplant, perfekt gebaut“ wurden. Die Auszeichnung erfolgt in
den sechs Kategorien „Fenster, Fassade, Wintergarten“, „Türen, Tore,
Brandschutz“, „Treppen und Geländer“, „Stahlkonstruktionen“,
„Metallgestaltung“ sowie „Sonderkonstruktionen“.

In der Kategorie Metallgestaltung gewann die bemerkenswert
gestaltete Toranlage für das Wohn- und Geschäftshaus „Riva 1“
in Dortmund, die der Metallgestalter Michael Stratmann mit seiner
Werkstatt für Metallgestaltung in Essen entworfen, gestaltet und
gefertigt hat.

Bereits im Oktober wurde dasselbe Projekt im Rahmen des
Deutschen Verzinkerpreises für Architektur und Metallgestaltung in der
Kategorie Metallbau mit einer Anerkennung ausgezeichnet. Dieser Preis
prämiert herausragende Objekte , die den Beitrag von feuerverzinktem
Stahl für die Baukultur und die Gestaltung unserer Lebenswelt
unterstreichen.

Projektbeschreibung „Riva 1“:
Das Wohn- und Geschäftshaus „Riva 1“ am Phönix-See in Dortmund
steht für qualitätsvolle Architektur in neuer, urbaner Stadtteilsituation.
Bauherr und Architekt wünschten sich statt einer einfachen Gitteranlage
eine strukturierte Arbeit, die dem Anspruch der Gebäudearchitektur
nahekommt. Dem Design liegt die Idee zugrunde, eine dreidimensionale
Struktur zu schaffen, die als Ausschnitt funktioniert und auch in den oben
liegenden Öffnungen als Lineament weitergeführt werden kann. Ausgeführt
wurde die Toranlage mit drei Ebenen, die mit moderner Laserschneidtechnik
aus 6 mm Stahlblech gefertigt wurde. Jede dieser Ebenen erhielt eine auf die
Gesamtarchitektur abgestimmte farbige Beschichtung , die neben den hohen
Designansprüchen, gleichfalls einen hohen Korrosionsschutz bietet und so
Langlebigkeit garantiert. Die Verbindungselemente und Beschläge sind in Edelstahl
ausgeführt. „Die Kenntnisse alter Handwerkstechniken mit allen Spektren
der Schmiedekunst kombinieren wir mit den Nutzungsmöglichkeiten moderner
Fertigungstechnologien und der persönlichen Auseinandersetzung mit
Architekten und Bauherrn“, so Stratmann.

 

Hier können Sie unser ausgezeichnetes Projekt sehen.